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Warum gerade Hévíz?

Hévíz

Hévíz ist eine historische Kleinstadt im Südwesten von Ungarn im Bezirk Zala, dessen in der ganzen Welt einzigartigen Thermalsee mit natürlichem Torfgrund bereits die Römer gekannt und verherrlicht haben. Nach einer antiken römischen Legende ließ die Heilige Jungfrau auf das flehende Gebet einer christlichen Amme, die ein gelähmtes Kind heilen wollte, eine Quelle entspringen. Das aus der Tiefe aufquellende warme Wasser und der heiße Schlamm haben das magere, kränkliche Kind vollkommen geheilt. Das kleine Kind war der spätere oströmische Kaiser Flavius Theodosius, der 391 die christliche Religion zur Staatsreligion erklärt hat. Die Quelle der Heiligen Jungfrau ernährt den Hévízer Heilsee auch heute und heilt die Kranken.

Der Hévízer See ist der heilkräftigste Warmwassersee von Europa. Sein Wasser enthält Kalzium, Magnesium, Hydrogencarbonat, Schwefel und ein bisschen Radon. Seine Wassertemperatur entsteht durch die Mischung des Wassers der aus der Tiefe der Erde hervorbrechenden warmen und kalten Quellen. Die Wassertemperatur liegt im Sommer bei 33-35 0C und im Winter bei 24-26 0C. In jeder Ecke des Sees herrscht normalerweise die gleiche Temperatur, denn die 1,5-2 m breite Dunstschicht verhindert die Abkühlung des Wassers, und die ständige Wasserzirkulation und der riesige Schutzwald sichern die Gleichmäßigkeit der Temperatur. Dank seiner Wasserergiebigkeit tauscht sich das Wasser des Sees alle dreieinhalb Tage, so bleibt es ständig sauber.


Um die richtige Heilwirkung zu erzielen sollte man jedes Mal höchstens 20-30 Minuten im Wasser verbringen, mit halbstündigen Pausen sind insgesamt 1-1,5 Stunden zu empfehlen. Der hydrostatische Druck des Wassers wirkt wohltuend auf die Glieder, die Strömung und die feinen Schlammkörnchen machen die Haut der Badegäste zart, das Gefühl, im Wasser zu schweben, sowie die Schönheit der den See umgebenden Natur beruhigen das Nervensystem.

Der Hévízer See ist in folgenden Fällen besonders zu empfehlen: rheumatische Erkrankungen der Bewegungsorgane, Knochenschwund, degenerative Verschleißerkrankungen der Wirbelsäule und der Gelenke, Bechterewsche Krankheit, entzündliche Gelenkerkrankungen in ihrem chronischen Zustand, Nachbehandlung von Verletzungen und Operationen der Bewegungsorgane, Weichteilrheumatismus, sekundäre Gelenkerkrankungen, chronische, periphere, mit dem Nervensystem verbundene, vor allem auf mechanische Ursachen zurückführbare Beschwerden, Vor- und Nachbehandlung von Gelenk- und Knorpelscheibenoperationen, chronische gynäkologische Krankheiten.

Er ist nicht zu empfehlen bei Infektionskrankheiten, bösartigen Tumoren, Herzkrankheiten, Kreislaufstörungen, Thrombose und anderen Erkrankungen der blutbildenden Organe, Asthma, hohem Blutdruck und Schwangerschaft.

Sehenswürdigkeiten

Hévíz: Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist der Hévízer See, man kann aber auch an der dr. Vilmos Schulhof Promenade oder im Schutzwald-Park die Schönheit der Natur genießen. Die Stadt ist stolz auf ihre Kunstdenkmäler, unter anderen auf die Kirche der heiligen Magdalene aus der Arpadenzeit, den römischen Ruinengarten, das Grab des römischen Soldaten, die Kirche des Heiligen Geistes, die reformierte-evangelische Kirche, die Herz-Jesu-Kirche. Die Besucher der Musealen Sammlung können die prominenten Werke einheimischer und ausländischer bildender Künstler und Kunstgewerbler bewundern. In den Weinkellern von Egregy kann man sich von gastronomischen Genüssen verführen lassen.
Webseite von Hévíz: http://www.heviz.hu/

Keszthely: Es ist für den die Stadt besichtigenden Touristen sozusagen eine Pflicht, das Festetics-Schloss zu besuchen und einen Spaziergang im Helikon Park zu machen. Im Georgikom-Meierhofmuseum kann man in die Meierei-Wirtschaft, in die Geheimnisse des Knechtlebens einen Einblick gewinnen und man kann das Gebäude der von Georg Festetics 1797 gegründeten ersten landwirtschaftlichen Hochschule von Europa entdecken. Im Balaton-Museum können die Interessenten archäologische, ethnographische, historische und naturwissenschaftliche Werte der Balatongegend besichtigen.
Webseite von Keszthely: http://www.keszthely.hu/

Szigliget: Vor dem Besucher der Burg und Burgruine von Szigliget tut sich eine herrliche Gegend auf, dabei schlendert man zwischen den stolzen Ruinen längst vergangener Zeiten. Wer sich von den historischen Schätzen nicht trennen möchte, soll auch die Kirchruine von Avas aus dem 13. Jahrhundert besichtigen.
Webseite von Szigliget: http://www.szigliget.hu/

Tapolca: Auf dem überwältigend grünlichen Wasser der Seegrotte von Tapolca kann der Besucher ruhig Boot fahren, während er deren von der Natur geformte Schönheiten betrachtet. Die feuchte Luft der Grotte übt auf Atemwegserkrankungen eine heilsame Wirkung aus.
Webseite von Tapolca: http://www.tapolca.hu/

Balatonederics: Im Afrika-Museum und Wildgarten können die Liebhaber der Natur das Vermächtnis des berühmten Jägers dr. Endre Nagy besichtigen.
Webseite von Balatonederics: http://www.balatonederics.hu/

Badacsony: Berühmt für seine Weine – unter anderen den Grauermönch – und seine nette Gastfreundlichkeit, sowie den wunderbaren Ausblick vom Berg aus auf den Balaton. Es ist der "Basaltgekrönte König" des Sees.
Webseite von Badacsony: http://www.badacsony.hu/

Sümeg: Die berühmteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Burg von Sümeg. In seinem Museum kann der Besucher die Kunstschätze der Burg besichtigen, zugleich kann er in den Alltag des ehemaligen Burglebens einen Einblick gewinnen. Zur Sommerzeit werden hier Ritterturniere veranstaltet, denen normalerweise ein in mittelalterlicher Atmosphäre verzehrtes Abendessen folgt, während dessen die Besucher zeitgenössische Speisen und Tafelgewohnheiten kennen lernen können. Am Fuße des Berges befindet sich das schönste Kunstdenkmal von Sümeg, der Bischofspalast, dessen Schönheit und Ausgestaltung in unserem Land sicherlich als einzigartig gilt.
Webseite von Sümeg: http://www.sumeg.hu/

Kis-Balaton: Die einstige Bucht des Plattensees mit zusammenhängender Wasseroberfläche ist durch den Eintrag von Schwemmgut verlandet und zu einem moorigen Überschwemmungsgebiet und Schilfsmeer geworden. Der Klein-Balaton ist das Paradies der Ornithologen, die hier nicht weniger als 232 Vogelarten ( Silberreiher, Kormorane, Löffler, Rallenreiher u.s.w.) beobachtet haben. Seine Vogelwelt lässt sich am besten von der Kányavár-Insel beobachten. Da der Klein-Balaton ein besonders geschütztes Gebiet ist, ist er nur mit vorheriger Genehmigung zu betreten. Genehmigungsantrag und Terminvereinbarung können im Forschungshaus von Fenékpuszta erledigt werden.
Webseite von Kis-Balaton: http://www.kisbalaton.hu/

Balaton: Der größte See von Mittel-Europa ist berechtigterweise berühmt für seine Weine, seine Früchte und für die Schönheit der Landschaft. Die Liebhaber des Wassersports finden hier alles, was sie sich wünschen. Jedes Jahr wird die internationale Blauband-Regatte veranstaltet, die sich großer Beliebtheit erfreut. Wer gern angelt, kann mit verschiedenen Fischarten (Sichling, Hecht, Rotfeder) rechnen, die ihm an den Haken gehen können.
Webseite von Balaton: http://www.balaton.hu/

Balaszentgyörgy: Die im 18. Jahrhundert erbaute Sternburg, die den Namen nach ihrem sternförmigen Grundriss bekommen hat, war ursprünglich die Jagdburg der Grafen Festetics. In der Burg können ein Husarenmuseum, eine Schmiede und Museum und ein Panoptikum über das Leben im Mittelalter, das einen Tag unserer Vorfahren wahrheitsgetreu darstellt, besichtigt werden. Zur größten Freude der Kinder können im Freien die in Ungarn als Haustiere gehaltenen Tiere gesehen werden.
Webseite von Balaszentgyörgy: http://www.balaszentgyorgy.hu/

Zalaszántó: Das Interessanteste der Siedlung ist der buddhistische Stupa, dessen Bau 1999 beendet worden ist. In seinem Innenraum befinden sich ein 24 m hoher Lebensbaum und eine vergoldete Buddha-Statue. An der Einweihungsfeier des Stupas hat auch der Dalai Lama selbst teilgenommen. Die Kotsy-Wassermühle ist ebenfalls eine interessante Sehenswürdigkeit, wo man in die Geheimnisse des Getreidemahlens eingeweiht wird. In der Gegend gibt es mehrere Burgen im Ruinenzustand (Tátika, Rezi), wo man nicht nur den Hauch der alten Zeiten spürt, sondern auch von der Schönheit der Landschaft gefesselt wird.
Webseite von Zalaszántó: http://www.zalaszanto.hu/